Bild: Patrice Kunte
Bild: Patrice Kunte
Bild: Patrice Kunte
Bild: Patrice Kunte

Praktikum in der Seemannsmission

Praktischer Einsatz

Im Bereich der Station Bremerhaven für mindestens 6 Wochen. Eingeschränkte Teilnehmerzahl. Führerschein Klasse III sowie Englischkenntnisse werden vorausgesetzt. Bestandteile des Praktikums:

  • Mitarbeit im Seemannsclub „Welcome“ (täglich geöffnet von 15.00 – 22.00 Uhr)
  • Besuche der Seeleute auf ihren Schiffen
  • Kennen lernen und Reflektion der Zielsetzung, Struktur und Arbeitsweise der Seemannsmission
  • Kennen lernen der Betriebe und Institutionen im Hafen
  • Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Evtl. eine zwei bis dreitägige Fahrt auf einem Containerschiff

Das Praktikum verschafft Begegnungen mit Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen, Christen und anders Gläubigen aus aller Welt. Es ist eine Gelegenheit die eigene Kontaktfreudigkeit zu prüfen und zu üben sowie den eigenen theologischen Ansatz von dieser Seite der Praxis her zu reflektieren.

Begleitung und Unterbringung

Begleitet wird das Praktikum durch den Seemannspastor und einen Diakon/ eine Diakonin der Station Bremerhaven.

Unterbringung im Seemannsheim ist möglich (kostenfrei!).

Bild Praktikum Seemannsmission
Bild: Seemannsmission Bremerhaven

Hintergrund

Auf den Handelsschiffen arbeiten Menschen aus verschiedenen Nationen und Kulturkreisen zusammen. Die Bedingungen, nach denen sie angestellt sind, unterscheiden sich je nach Herkunftsland. Viele Seeleute aus asiatischen Ländern sind über 9 Monate am Stück unterwegs, Europäer oft nur 3 Monate.

Die Seeschifffahrt ist ein schnelles Geschäft geworden. Ein Landgang ist wegen kurzer Liegezeiten und verschärfter Sicherheitsbestimmungen nur selten möglich. Daraus ergeben sich hohe Belastungen für den Einzelnen und das Zusammenleben der Mannschaft an Bord. Das Motto der Seemannsmission ist „support of seafarers’ dignity“ – im Einsatz für die Würde der Seeleute.

Sie richtet ihr Angebot an alle Seeleute unabhängig von Herkunft und Religion. Wesentlicher Bestandteil ist der Besuch an Bord. Wir bringen Zeitungen und Bücher mit, bieten praktische Hilfen an und vor allem Zeit und ein offenes Ohr für die Anliegen der Seeleute. Ferner laden wir ein in den Seemannsclub. Er bietet die Möglichkeit zur Erholung, günstige Telefon und Internetverbindungen, Gelegenheit zum Gespräch und eine Kapelle zur Andacht. Ebenso betreuen wir Seeleute in den Krankenhäusern.